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Titanfall 2 angespielt – Wie wir über den Singleplayer und Multiplayer denken

Bereits letztes Jahr im Oktober haben wir die Möglichkeit von Electronic Arts erhalten Titanfall 2 anzuspielen. Nachdem sich unsere Erwartungen aufgrund von Titanfall 1 allerdings sehr zurückhielten, haben wir uns daher lange Zeit um den Download als auch um diesen Bericht gedrückt. Über die Ostertage hat aber unsere Neugier endlich gesiegt und wir haben Titanfall 2 endlich angespielt.

Kurz und bündig: Der Multiplayer

Da wir den Multiplayer bereits ausgiebig auf diversen Presseveranstaltungen getestet haben und Respawn sich mit Titanfall 2 exakt am Vorgänger orientiert, haben wir hier nicht viel zu sagen. Es gibt nur einige wenige Unterschiede. So gibt es zum Beispiel den neuen Spielmodus Bounty Hunt. Wie in Battlefield Hardline geht es in diesem Spielmodus darum auf Raubzug zu gehen und NPC Gegner zu töten. Die dafür verdienten Ingame Credits müssen dann in einer „Bank Phase“ zu einem vorgegeben Ort gebracht werden. Wesentlich unterhaltsamer ist es aber den Gegnern aufzulauern, um ihnen ihr Erspartes abzunehmen. Der Rest der Spielmodi ist relativ gleich zu den Spielmodi von Titanfall 2 gehalten.

Um weitere Veränderungen im Multiplayer festzustellen, muss man schon wirklich auf Details achten und in jeden Fall Titanfall 1 gespielt haben. So hat Respawn das Boost-System überarbeitet und gibt jedem Spieler nun die Möglichkeit, besondere Skills, die es früher als Burn Cards nur einmalig gab, mehrfach anzuwenden. Den Boost lädt man auf, indem man Grunts tötet bzw. aufs Teamziel hinarbeitet.

Etwas neues gibt es dann aber doch noch. Der neu hinzugefügte Grappling Hook macht Titan-Piloten im Multiplayer zu noch agileren „Flummis“. Während wir aus Titanfall 1 schon die Slides, (Double-)Jumps und Wallruns kennen, kann man sich nun auch noch mit einem Greifhaken durch die Welt bewegen. Wer diesen mit den anderen bereits bekannten Bewegungsmustern von Titanfall kombiniert, wird durchaus besonders über die neue flinke Fortbewegung und geringere Treffermöglichkeit überrascht sein.

Eine Überraschung: Der Singleplayer

Erstaunlicherweise und zu unserer völligen Überraschung war der groß angekündigte Singleplayer von Titanfall 2 viel besser als gedacht. Respawn hat hier nicht einfach ein paar Ideen zwischen Tür und Angel zusammengeschustert, sondern einzigartige Konzepte verbaut, die zum Teil schon vor Jahren bei Respawn entstanden sind und für Titanfall 2 erstmalig verwendet worden sind. Dadurch sind in Titanfall 2 wirklich tolle und anspruchsvolle Level entstanden, die viel Abwechslung und Geschicklichkeit benötigen.

Zusätzlich legt Respawn, wie es sich für einen Action Shooter auch gehört, an jeder Ecke einen Zwischenstop ein, um gegen Gegner zu kämpfen. Zusätzlich gibt es in einem Kampf dann auch immer wieder einen Fetzen Storytelling

Damit sind wir dann aber auch leider schon beim Manko des Titanfall 2 Singleplayers. Unserer Meinung nach hätte ein technisch so toller Singleplayer auch eine ordentliche Story gebraucht. Kurz zusammengefasst geht es, wie in jedem dritten Singleplayer auch in Titanfall 2 darum, dass jemand eine Geheime-Super-Mega-Waffe entwickelt hat, die ausgerechnet du finden und zerstören musst. Als Dank für die Rettung der Welt bekommst du dann einen Orden. *yeah*

Trotz der flachen Story müssen wir aber gestehen, dass wir selten so ein befriedigendes Gefühl beim Durchspielen von Titanfall 2 hatten. Auf schwierigem Schwierigkeitsgrad hat uns der Titanfall 2 Singleplayer gut sieben Stunden an einem Stück gefesselt, ohne einmal auch nur Anzeichen von Ermüdungserscheinungen zu zeigen.

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