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Battlefield 1

Battlefield 1 Closed Alpha: Unsere Eindrücke und Meinung zum Spiel

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Battlefield 1 ist auf dem Papier in vielerlei Hinsicht ein neues Battlefield, das es so noch nicht gab. Andere beschreiben es auch noch kritischer und attestieren einen radikalen Neuanfang und andere wiederum als ein Battlefield mit wenigen Innovationen. Nachdem die Battlefield 1 Closed Alpha nun vorbei ist und wir auch die Chance hatten ein paar Stunden zu spielen, wollen wir euch natürlich mit unserer Meinung versorgen. Natürlich haben wir als langjährige Battlefield Spieler, die immer rund um Battlefield nah am Geschehen sind, etwas mehr darüber gewusst was uns erwartet und wie wir das neue Battlefield 1 am Besten spielen. Trotz aller Informationen waren wir aber trotzdem sehr überrascht wie anders das Gameplay war. Wir haben unsere Erfahrungen mit dem neuen Battlefield daher möglichst detailreich in einem unserer längsten Artikel zusammengefasst.

Wir möchten uns an dieser Stelle auch nochmal bei Andreas „Gamma“ Koch bedanken, der uns den Zugang zur Battlefield 1 Closed Alpha nach vielem Hin und Her ermöglicht hat.

Der erste Eindruck

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Panzer kennen keine Hürden mehr!

Der erste Eindruck, wenn man Battlefield gestartet hat und man auf Hinweis des Spiels noch schnell seine Grafikkarten Treiber aktualisieren muss, da das Spiel sonst nicht startet, war überwältigend. Das Spiel hat direkt erkannt, dass unser Testsystem potent genug war, um das Spiel ruckelfrei auf Ultra zu spielen und dementsprechend hat uns Battlefield 1 mit der zur Closed Alpha besten Grafikpracht überrascht. Im Gegensatz zu Battlefield 4 hat sich hier einiges getan.

Bevor wir aber starten konnten, war da ja auch noch das neue Battlefield Interface, welches wir uns genau angesehen haben. Bisher ist dieses allerdings nur funktional und es bedarf noch einiges an Benutzerfreundlichkeit, sofern man nicht direkt via Quick-Join-Matchmaking auf einen x-beliebigen Server verbunden werden möchte.

Weiter geht es mit dem ersten Eindruck, denn Battlefield 1 bietet etwas mehr als nur einen müden Shooter mit Auffrischungskur. Dynamische Wetter samt Regen, dichtem Nebel und Sonnenschein sowie bewölktem Himmel. Dank dieses Features, der neuen detailreichen Zerstörung, die sogar riesen Krater in den Boden sprengt, haben wir jede Runde anders empfunden und die Langzeitmotivation trotz nur einer verfügbaren Map genossen. Neben allen optischen Effekten hat dann auch der Sound beeindruckt. Zwischen Kreuzfeuer wummert ein schwerer Panzer und ein Bomber wirft knapp neben uns Fliegerbomben ab. Wir waren wirklich geflashed. Auch nach knapp 30 Stunden Spielzeit war es uns nicht zu langweilig wieder und wieder über das gleiche und doch abwechslungsreiche Schlachtfeld zu ziehen.

Technik

Die technische Grundlage von Battlefield 1 ist schon in der Closed Alpha solide. Wir spielen allerdings auch mit einem Setup mit einem Intel i7 3770k, einer Geforce GTX 1080 sowie GTX 770 und 16 GigaByte Arbeitsspeicher. Mit beiden Grafikkarten konnten wir Battlefield 1 vernünftig auf die Monitore bringen und die fortlaufende Entwicklung und Treiberoptimierung wird sicherlich noch weiter dazu beitragen, dass Battlefield 1 zum Release erstklassig laufen wird.

Unser Einstieg

Der Einstieg ins Spiel ist für einen Battlefield Spieler nicht so schwer. Loadout auswählen, Waffen ggf. anpassen und los geht´s. Das war diesmal aber nicht ganz so. Die Klassen sind etwas anders und je nach Situation auf der Map und Einstiegspunkt werden die unterschiedlichen Klassen wirklich auch gebraucht. Anderenfalls wird man einfach wenig Freude haben und nur sehr kurzfristig auf der Map sein.  Recht schnell haben wir begriffen, dass in diesem Battlefield das Run and Gun Prinzip anders ist und Deckung in jeder Form, um Vorwärts zu kommen, ausgenutzt werden muss. Die Gefahr lauerte buchstäblich aus jeder Himmelsrichtung und hinter jeder Ecke. Dabei ist die Map wirklich groß und die 64 Spieler waren keinesfalls zu viel.

Gameplay

Bisher klang unser Bericht eher wie eine Werbeveranstaltung. Technisch gesehen ist das Spiel aber auch top! Im Gameplay schlummern allerdings ein paar wirklich dicke Dinger, die uns nicht gefallen haben. Generell ist Battlefield 1 recht schnell geworden und erinnert an die Spielgeschwindigkeit eines Call of Duty´s. Zudem sind dann noch, je nachdem wie viele Flaggen in gegnerischer Hand sind, bis zu 5 Panzer auf der Map unterwegs und zerstören wirklich jeglichen Spielspaß, wenn das eigene Team nicht mitzieht und sich auf die Zerstörung der Panzer konzentriert und die zwei Flaggen, an denen zusätzliche Panzer spawnen, nicht wieder unter Kontrolle bringt.

Das Endergebnis in Battlefield 1 ist bei ausgeglichenen Teams oft knapp.
Das Endergebnis in Battlefield 1 ist bei ausgeglichenen Teams oft knapp.

Wobei wir auch schon beim nächsten Thema sind. Kontrolle von Flaggen ist sehr wichtig geworden. Durch das neue System im Conquest sowie Domination Spielmodus kann das Spiel ohne Flaggen innerhalb weniger Minuten vorbei sein. Im Klartext sind wir wie Eichhörnchen auf Ecstasy von Flagge zu Flagge gelaufen und gehüpft, um Flaggen zu erobern, die überaus großzügige Punktebelohnung zu bekommen und die Runde irgendwie zu gewinnen. Oftmals erlebten wir hitzige Gefechte und verdammt knappe Ergebnisse mit 195:200. Im neuen Conquest Modus werden die Punkte ja nun hochgezählt.

Fakt ist: Ohne Teamplay geht die Runde verloren. Verloren hat in unserer Sicht auch das Gungame. Die Zeit, in der man getötet wird, kommt uns vor wie ein strafferer Hardcore  Modus, in dem eins bis zwei Schüsse aus einem Repetiergewehr tödlich sind. Die Maschinengewehre des Assaults oder Supports machen hier nicht wesentlich viel anders. Mehr Kugeln und schneller Schießen kommt am Ende auf die etwa gleiche kurze Time to Kill raus. Und hier ist aus unserer Sicht der Knackpunkt. Wir sterben andauernd im Bruchteil einer Sekunde und schneller als in Battlefield Hardline. Das ist am Ende nur frustrierend (Nein, wir sind keine Noobs).

Wirklich nervig wird es dann bei den Scharfschützen. Schön, dass man mit einem Schuss von einem Scharfschützen in den neuen 3D-Spawnbildschirm befördert werden kann. Aber muss es so einfach sein? Wir waren in machen Runden ständig von 5 – 10 Scharfschützen unter Beschuss und kamen keinen Meter vorwärts. Wir hoffen, dass DICE hier nochmal mit einem kritischen Auge, das sonst eigentlich gute Schere-, Stein-, Papier-System überdenkt und manche Waffen abschwächt oder verbessert, um einen Scharfschützen am Ende auch aus weiterer Entfernung irgendwie unschädlich zu machen. Eventuell bietet das komplette Spiel aber auch einfach mehr Waffen und Gadgets, um hier ungestörter vorgehen zu können.

Teamplay

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Befehle des Squadleaders sind deutlich zu sehen und geben wesentlich mehr Punkte.

Nachdem uns das Gameplay, solange wir nicht im Panzer saßen, wirklich teilweise einfach nur angekotzt hat, waren wir dann doch überrascht vom Teamplay. Die neuen Anzeigen und Kommunikation mit dem Squadleader ist wirklich gut und wesentlich besser als in jedem anderen Battlefield. Auch die Effektivität in einem Squad über die Map zu laufen ist wesentlich besser. Heilen, Wiederbeleben, Aufmunitionieren und die Umgebung Aufklären ist in Battlefield 1 wirklich wieder ein Mehrwert, den wir zuletzt in Battlefield Bad Company 2 so erlebt und empfunden haben. Wir würden uns wünschen, dass Battlefield 1 für träge Squadleader, wie in Battlefield Hardline, das Squadleader Demotesystem einführt. Immerhin kann in der Alpha der amtierende Squadleader seinen Nachfolger direkt bestimmen.

Netcode

Wir sind hier natürlich keine Netcode Experten. Aber die ein oder andere Situation kam uns wirklich „spanisch“, „OMG“,“ WTF“, „unglaublich“, „nie im Leben“ vor. Es gab Runden, in denen hat der 60Hz Netcode, der der neue Standard ist, alles gegeben und in anderen Runden wiederum hat uns selbst Battlefield 4 zum Release besser gefallen. Wir wollen an dieser Stelle aber auch ganz klar in Erwägung ziehen, dass i3d.nl, die in der Closed Alpha die Server gestellt haben, sicherlich mit verschiedenen Lastverteilungen rumprobiert haben und die Closed Alpha ganz klar im Zeichen technischer Tests stand. Dafür gab es Serverupdates, einen langen Testzeitraum und sogar zwei Patches.

Map

In der Closed Alpha konnten wir nur eine Map anspielen. Die Map St. Quentin Scar bzw. Die Narbe von St. Quentin ist aber aufgrund verschiedener Höhen und des in der Mitte der Map liegenden Dorfs wirklich abwechslungsreich und noch dazu nicht die größte Map in Battlefield 1. Die insgesamt 64 Spieler haben sich auf der Größe größtenteils perfekt verteilt und erinnert keineswegs an die  von DICE in den letzten Jahren veröffentlichten Schlauchlevel.

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Übersichtskarte der Map St. Quentin Scar

Veränderte Spielmodi

Die Tatsache, dass man in Battlefield 1 nicht länger für das zur Strecke Bringen der Gegner mittels Sieg belohnt wird, ist erfrischend und eine willkommene Änderung an der seit Battlefield 1942 bekannten Conquest-Mechanik. Es hat zwar seine Zeit gedauert bis auch der letzte zufällig in die Alpha eingeladene Spieler es verstanden hat, aber durch eine Niederlage und am Ende wenig Punkte auf dem einen Scoreboard lernt man anscheinend recht schnell wie der Hase läuft. Als Verbesserung würde eventuell bereits ein erklärender Text, der auf die Änderung im Conquest und Domination Modus eingeht, wahre Wunder wirken. (Info)

Zerstörung

Aus Battlefield Bad Company 2 kennen wir bereits eine umfangreiche Zerstörung, die mit Battlefield 3 und Battlefield 4 dann immer weiter in gescriptete Events verlagert wurde. In Battlefield 1 fallen nun endlich wieder Häuser dynamisch und in verschiedenen Bereichen zusammen. Fenster, Türen und vieles mehr kann mit Micro-Zerstörung zum Vorteil oder auch zum Nachteil werden. Besonders gut hat uns die Veränderung des Bodens gefallen. Sobald hier Granaten, Panzergeschosse, Bomben oder ähnliches explodieren, können die entstandenen Krater als Deckungsmöglichkeit genutzt werden. Da in der Closed Alpha aber noch Clippingfehler existierten, durch die man dann unter Mauern hinweg feuern konnte und man mit Fahrzeugen regelmäßig stecken blieb oder gewisse Bäume einfach unzerstörbar waren, gibt es hier einen Punkteabzug in der B-Note. (Video)

Battlefield 1 hat eine beeindruckende Zerstörung.
Battlefield 1 hat eine beeindruckende Zerstörung.

Fahrzeuge und Flugzeuge

Fahrzeuge und Battlefield 1 sind seit jeher ein fester Bestandteil. Schon immer gibt es sie in Battlefield und Battlefield 1 macht hier keine Ausnahme. Die in der Alpha verfügbaren drei unterschiedlichen Panzer, der Panzerwagen und die drei unterschiedlichen Flugzeuge haben uns eine Menge Freude bereitet. Besonders, weil man Fahrzeuge endlich wieder mit mehreren Spielern nutzen kann und sollte. Noch dazu lassen sich die Fahrzeuge in der Alpha, sofern sie nicht beschädigt sind, gut steuern, wenn auch etwas zu schnell für unseren Geschmack. Überaus positiv und erstmals in der Battlefield Serie ist eine Einstiegsanimation, in der ihr natürlich auch Schaden nehmen könnt.

Besonders angenehm empfanden wir die per Tastendruck mögliche Reparatur ohne aus dem Fahrzeug aussteigen zu müssen. Natürlich geht das nicht immer und stark beschädigte Fahrzeuge brauchen eine Extrabehandlung. Da es keinen Mechaniker gibt, der zur Hilfe eilen kann und den Schraubenschlüssel schwingt, muss die Reparatur ausschließlich der Panzerfahrer übernehmen.

Einen Wermutstropfen haben wir aber auch hier. Die Panzer und Flugzeuge stehen nicht mehr, wie in jedem Battlefield bisher, einfach auf ihrem Spawn, sondern erscheinen auf der Map, sobald ein Spieler in diesem spawnt. Da diese Fahrzeugeinstiegspunkte nicht nur in der Basis sind, kann an einer umkämpften Flagge schnell mal aus heiterem Himmel ein Panzer samt feindlicher Besatzung spawnen und wirklich alles verändern.

Behemoth´s

Zum Thema Behemoth können wir nur über den Zeppelin sprechen, da dies der einzige in der Alpha spielbare  Behemoth ist. Der Behemoth taucht für das benachteiligte Team auf, sobald dieses zu einem gewissen Prozentanteil mit ihren Tickets hinter dem führenden Team liegt und kann dann von einem Spieler gesteuert werden. Weitere Plätze an schweren Maschinengewehren und einer Flak sorgen dafür, dass der Zeppelin sich auch wirklich gut gegen Flugzeuge und Flak wehren kann. Dank des Behemoth wurden Runden in jedem Fall nochmal wesentlich knapper.

Dynamsiches Wetter

Zum Wetter ist sicherlich alles gesagt. Es gibt Nebel, Sonne, Regen und eine bewölkte Version ohne direkte Sonneneinstrahlung. Am Besten hat uns die sonnige Version als aber auch die bewölkte Version gefallen. Nebel als auch Regen sind zwar nett und gut umgesetzt, machen aber durch den erheblichen Blaufilter die Spielerfahrung deutlich anders. (Bildvergleich)

Dynamisches Wetter ist eines der neuen Features.
Dynamisches Wetter ist eines der neuen Features.

Fazit

Mit Battlefield 1 zeigt DICE wieviel Arbeit und Liebe sie in das Spiel gesteckt haben. Eine fantastische Grafik mit dynamischem Wetter und einem tollen Sound sowie einem hervorragenden Leveldesign lassen das Herz eines jeden Battlefield-Spielers höher schlagen. Trotzdem verfallen wir damit nicht in Jubel, den vor allem die Anzahl der Fahrzeuge im Conquest-Modus und die im Alpha-Stadium vorhandene Time-to-Kill-Rate können beim Spieler schnell für Frust sorgen. Wenn DICE hier noch etwas Feinschliff betreibt,  können wir uns zum Release auf ein seit Jahren wirklich gutes Battlefield freuen. Wir sind daher sehr auf die Gamescom Version sowie die offene Beta von Battlefield 1 und deren Veränderungen gespannt.

Battlefield 1 erscheint am 21. Oktober 2016. Vorbesteller der Early Enlister Deluxe Edition können bereits am 18. Oktober 2016 spielen. Battlefield 1 kann für PC, Playstation 4, und die Xbox One unter anderem bei Amazon.de oder für den PC bei Origin und Kinguin zum günstigsten Preis vorbestellt werden.

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Dieses Thema enthält -3 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  rv112 vor 2 Monate, 2 Wochen.

1 Kommentar

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Ansicht von 4 Beiträgen - 1 bis 4 (von insgesamt 4)
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    Beiträge
  • #44706 Antwort

    rv112

    Komisch, die anderen reden alle von einer erhöhten TTK. Und auf den Videos sieht es auch sehr träge aus.

    #44707 Antwort

    André

    Also ich habe keinen Zugang gehabt und mir Videos angesehen. Bis auf, dass viele nicht wirklich Zielgenau treffen konnten, sind die Leute schnell umgefallen. Keine Ahnung ob das nur so wirkte aber ich kann die Aussage von Maxx hier schon nachvollziehen. Gerade im Bezug auf Scharfschützen. Dies sind echt extrem.

    Höhere TTK oder niedrigere TTK ist vom zugucken schwer einzuschätzen. Im Gegensatz zu Battlefield 4 stirbt man aber extrem schneller wie finde ich. In Battlefield 1 stirbt man gefühlt schneller.

    #44708 Antwort

    maxx
    Keymaster

    Gemessen haben wir es natürlich nicht. Eventuell ist es auch durch den erheblichen Bulletschaden so kurzweilig. Am Ende betrifft das aber auch die TTK. Alternativ kann es auch die Hitbox sein, oder oder oder. Alle Einflüsse zusammen machten auf uns in der Closed Alpha auf jeden Fall den Eindruck, als würden wir Battlefield 4 im Hardcoremodus spielen. Da es eine Alpha war kann sich aber auch noch eine Menge verändern.

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