Mit der Season 4 von Battlefield 6 rückt der Seekampf und die Kontrolle über die Wellen stark in den Fokus. Das absolute Highlight dieses maritimen Themas ist zweifellos das anstehende “Top Gun”-Crossover, das den lang ersehnten “Carrier Strike” Spielmodus auf die Schlachtfelder bringt.
Wir haben für euch alle offiziellen Fakten zusammengefasst und erklären detailliert, wie der neue Spielmodus funktioniert, welche strategischen Ziele wichtig sind und wie ihr den feindlichen Flugzeugträger spektakulär auf den Meeresgrund schickt.
Rückkehr eines Klassikers: Die Grundlagen von Carrier Strike
Langjährige Veteranen der Serie werden sich sofort heimisch fühlen: Carrier Strike ist eine liebevoll überarbeitete und deutlich erweiterte Version des beliebten “Carrier Assault”-Modus aus Battlefield 4 sowie des legendären “Titan”-Modus aus Battlefield 2142.
Das primäre Ziel eures Teams ist simpel, erfordert aber höchste Koordination: Ihr müsst die Kontrolle über strategische Boden-Boden-Raketenbatterien, kurz SSM, erlangen, um die gegnerische Flotte zu schwächen. Im Anschluss führt ihr einen entscheidenden Sturmangriff aus, um den feindlichen Träger endgültig zu zerstören. Bei den Fraktionen stehen sich die imposante USS Grant (NATO) und die PXS Condor (Pax Armata) gegenüber.
Gespielt wird der Modus im massiven 32-gegen-32-Format auf der weitläufigen Karte Tsuru Reef. Jede Runde besteht aus einem einzigen Durchlauf und ist mit einem 30-Minuten-Timer versehen. Das Match endet sofort, wenn die Trefferpunkte (HP) eines Flugzeugträgers auf null fallen oder die internen M-COM-Stationen zur Detonation gebracht werden. Läuft die Zeit ab, gewinnt automatisch das Team, dessen Träger die meiste Gesundheit übrig hat. Ein Unentschieden ist darauf ausgelegt, extrem selten zu sein, kann aber eintreten, falls beide Schiffe bei Ablauf der Zeit exakt dieselben Trefferpunkte aufweisen.
Euer Flugzeugträger ist jedoch nicht nur ein starres Ziel. Er fungiert als mobiles Hauptquartier. Auf dem oberen Flugdeck könnt ihr Jets starten und erreicht sofort die maximale Flughöhe, während das Schiffsinnere als sicherer HQ-Spawnbereich für die Infanterie dient.
Phase 1: Der Kampf um die Raketenbatterien und direkter Schaden
Um den feindlichen Träger für eine direkte Enterung vorzubereiten, müsst ihr seine schwere Panzerung durchbrechen. Optisch wird dieser Schaden durch aufsteigenden Rauch, klaffende Löcher im Rumpf und abfallende Trümmerteile fantastisch in Szene gesetzt.
Die wichtigste Schadensquelle des Modus sind fünf verteilte SSM-Batterien. Diese funktionieren ähnlich wie klassische Flaggen im Conquest-Modus. Sobald euer Team eine Batterie erobert hat (indem ihr den Kontrollbereich für kurze Zeit haltet), feuert sie völlig autark alle 15 Sekunden vernichtende Raketensalven auf den gegnerischen Träger. Ein wichtiger taktischer Aspekt: Wechselt eine Batterie den Besitzer, wird ihre 15-sekündige Abklingzeit sofort zurückgesetzt. Es ist also möglich, eine bevorstehende feindliche Salve in letzter Sekunde zu stoppen, wenn ihr schnell genug zuschlagt. Wer die Mehrheit der Raketen kontrolliert, profitiert doppelt: Euer Team erhält zusätzlich Zugriff auf automatische Flugabwehrgeschütze (AA), die den gegnerischen Lufteinheiten – als Ergänzung zu euren eigenen Fahrzeugen und Anti-Air-Infanteristen – massiv zusetzen.
Neben den Raketen können clevere Squads auch durch direkten Beschuss erheblichen Schaden anrichten. Panzergeschosse, Sprengstoff und schultergestützte Raketenwerfer, die direkt auf Deck oder Hülle gefeuert werden, schwächen das Schiff. Das wahre Ass im Ärmel sind jedoch Jet-Bomben. Da diese genauso viel Schaden verursachen wie ein Treffer einer SSM-Batterie, solltet ihr eure besten “Air-to-Ground”-Piloten unbedingt auf gezielte Bombing-Runs ansetzen.
Phase 2: Der kritische Zustand und der finale M-COM-Angriff
Sobald die Gesundheit eines Flugzeugträgers auf 50 % fällt, eskaliert die Situation. Das Schiff betritt den “kritischen Zustand”: Eine ohrenbetäubende Explosion erschüttert das Flugdeck und reißt das Innere auf. Ab diesem Moment werden die M-COM-Räume im Inneren des Trägers für Angreifer über den Wasserweg zugänglich.
Jetzt verlagert sich die Schlacht in packende Nahkampfgefechte. Zunächst wird ein einziger M-COM-Raum für die See-Invasoren geöffnet. Das verteidigende Team hat jedoch einen Vorteil: Durch den HQ-Spawn können sie nach dem Tod direkt auf dem Schiff einsteigen und schnell zur Verteidigung des Raums eilen. Gelingt es den Angreifern trotz Gegenwehr, diese erste M-COM-Station zu zerstören, öffnen sich schwere Stahlschutztore. Diese geben den Weg zum Herzstück des Schiffes frei: der zweiten M-COM im Hauptreaktorraum. Wird diese Zündung erfolgreich durchgeführt, ist der Träger endgültig Geschichte.
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