Season 4 ist erst seit kurzem online – trotzdem wird Season 5 jetzt schon heiß entgegengefiebert. Die Roadmap: 3 völlig neue Karten, zwei bestehende Maps werden feinjustiert und mit dem Server Browser sowie Platoons kommen endlich Features zurück, auf die ein großer Teil der Community schon seit Launch wartet.
Tsuru Reef, Naval Warfare – Season 4 konnte das Gameplay von Battlefield 6 bereits ordentlich umkrempeln. Das Top Gun Update steht in den Startlöchern und folgt am 18. August. Fan-Favorite Wake Island kommt zurück. Dazu starten Custom Lobbies und der Spectator Mode (zunächst über Battlefield Labs im Live-Spiel). Am 15. September folgt dann Tidal Strike mit der ersten Version des Proximity Chats (zuerst ausschließlich für REDSEC).
Das alles klingt nach viel Content?
Battlefield Studios geht für Season 5 noch einen Schritt weiter und kümmert sich um Punkte, die vermutlich deutlich länger interessant bleiben werden als das nächste Weapon Bundle.
3 frische Multiplayer-Maps bestätigt
Eine Karte wird stärker auf Infanterie zugeschnitten. Wer lieber mit Assault Rifle oder SMG durch enge Objectives pusht, dürfte dort eher auf seine Kosten kommen.
Die beiden anderen Maps gehen wieder klar in Richtung Combined Arms. Also Infanterie am Boden, Fahrzeuge dazwischen und im Idealfall noch Jets oder Helis über dem Kopf. Genau diese großen Schlachten gehören schließlich zu dem, was Battlefield von vielen anderen Shootern unterscheidet.
Getestet werden die neuen Maps bereits in Battlefield Labs. Bis zum Release können sich Layouts, Objectives und andere Details also durchaus noch verändern.
Damit ist die Map-Arbeit für Season 5 allerdings nicht erledigt
Blackwell Fields und New Sobek City bekommen später in der Season Reworks. Battlefield Studios will dabei mehrere Punkte anfassen:
- Laufwege: Wege zwischen Spawn, Deckung und Objectives sollen sinnvoller werden.
- Objective-Flow: Angriffe und Verteidigung sollen sich auf den Maps flüssiger spielen.
- Infanterie vs. Fahrzeuge: Die Balance zwischen Fußsoldaten und Vehicle-Gameplay wird neu geprüft.
- Map-Layout: Einzelne Zonen und Positionen können angepasst werden, wenn sie aktuell zu einseitig funktionieren.
Auch diese Änderungen sollen nicht einfach direkt live gehen, sondern zuerst durch Battlefield Labs laufen.
Der Server Browser könnte den Multiplayer auf ein völlig neues Niveau befördern
Battlefield-Inside hatte Ende Juli bereits einen ersten Blick auf den neuen Server Browser von Battlefield 6 veröffentlicht. Die bisher gezeigte Oberfläche listet unter anderem Official-, Verified- und Custom-Server. Spielerzahl und Ping sind ebenfalls direkt sichtbar.
Für viele Battlefield-Veteranen ist das beinahe wichtiger als die nächste Knarre.
Statt Quick Match zu drücken und darauf zu hoffen, nicht wieder in einer halb leeren Lobby, auf der falschen Map oder auf einem Server mit miesem Ping zu landen, lässt sich gezielter suchen. Conquest voll? Niedriger Ping? Passende Regeln? Dann rein da.
Das normale Matchmaking bleibt trotzdem bestehen. Der Browser soll eine zusätzliche Möglichkeit liefern und nicht den bisherigen Matchmaking-Button ersetzen. Gleichzeitig arbeitet das Team weiter an Problemen wie Bot-Lobbys, High-Ping-Matches und dem Match-Flow zwischen zwei Runden.
Das Prinzip hinter einem Server Browser ist simpel: Je mehr Auswahl vorhanden ist, desto wichtiger werden vernünftige Filter. Niemand möchte 80 Server einzeln öffnen, nur um irgendwann die passende Conquest-Runde zu finden.
Dass digitale Angebote vorsortiert und anhand klarer Kriterien miteinander verglichen werden, kennt man längst aus anderen Teilen des Netzes. Bei Gaming-Hardware geht es um Preis, Leistung oder Ausstattung, bei Finanzdiensten um Gebühren und Laufzeiten. Wer sich für digitales Glücksspiel zum Thema sofortige Auszahlung auf casino.org oder auf einem weiteren Online-Vergleichsportal schlau macht, erfährt, wie sich Anbieter bei Auszahlungszeiten, Zahlungsmethoden und Abläufen unterscheiden.
Das Prinzip dahinter ist gar nicht so weit vom Server Browser entfernt: Aus einer langen Liste wird eine Auswahl, bei der relevante Unterschiede schon vor dem Klick sichtbar sind.
Platoons bringen den Clan-Tag zurück
Season 5 soll außerdem ein Stück klassisches Battlefield-Communitygefühl zurückholen – Platoons kehren zurück.
Bis zu 100 Spieler können sich in einer Gruppe zusammenschließen. Dazu gehören ein gemeinsamer Clan-Tag, verschiedene Beitrittseinstellungen und Verwaltungsoptionen für die Leitung.
Wer gemeinsam mit Mitgliedern seines Platoons zockt, bekommt zusätzliche XP.
Auf dem Papier klingt das nach einem kleinen Social Feature. Zusammen mit dem Server Browser ergibt die Sache aber deutlich mehr Sinn.
Ein Clan oder eine feste Gruppe kann bestimmte Server suchen, gemeinsam joinen und im Idealfall über mehrere Runden dortbleiben.
Damit würde Battlefield 6 wieder etwas zurückbekommen, das in älteren Teilen einen großen Teil der Multiplayer-Kultur ausgemacht hat: Man landet nicht bloß in irgendeiner anonymen Lobby und verschwindet 25 Minuten später wieder.
Multiplayer-Leaderboards stehen für Season 5 auf dem Plan
Wie umfangreich die Statistiken ausfallen, ist noch offen. Battlefield Studios kann dabei auf Erfahrungen mit Ranked Battle Royale zurückgreifen. Ein vollständiger Ranked-Modus für den normalen Multiplayer ist ebenfalls in Entwicklung, hat bislang aber noch kein festes Releasefenster.
Für normale Runden wäre ein gutes Leaderboard schon genug. Kills und K/D erzählen bei Battlefield schließlich nur die halbe Geschichte. Revives, Objectives, Fahrzeug-Performance und Support-Aktionen sagen oft deutlich mehr darüber aus, was jemand für sein Team getan hat.
Ein Medic mit 30 Revives und mehreren eroberten Flags kann für den Ausgang einer Runde wertvoller sein als der Sniper mit 18:2 weit abseits der Objectives.
Die Marschrichtung ist klar
Season 5 soll Battlefield 6 nicht bloß mit neuen Maps füttern, sondern den Multiplayer wieder stärker um Squads, Server und langfristige Community-Strukturen herum aufbauen.



