Die fünfte Saison von Battlefield 6 ist endlich live. Wir haben uns direkt zum Start ins Gefecht gestürzt und das neue Update für nun gut 10 Stunden intensiv auf den Live Servern angespielt. Anstatt euch nur die nüchternen Patch Notes zu präsentieren, fassen wir hier unsere ersten, ungeschönten Eindrücke der PC-Version zusammen. Wie fühlen sich die Änderungen am Gunplay an? Macht die Fahrzeug-Balance endlich Sinn? Und was hat es mit den fliegenden Granaten auf sich? Hier ist unser Spielbericht.
Das neue Spielgefühl: Endlich sauberes Audio und anspruchsvolleres Gunplay
Das Erste, was uns nach wenigen Minuten in den neuen Matches auffiel: Das Audio funktioniert endlich so, wie es soll. Die frustrierenden Momente, in denen feindliche Schritte einfach stumm blieben oder von Wänden verschluckt wurden, scheinen der Vergangenheit anzugehören. Der Unterschied ist wie Tag und Nacht, wir haben in unseren 10 Stunden etliche Zweikämpfe gewonnen, die wir vor dem Patch allein wegen fehlender akustischer Warnungen definitiv verloren hätten. Auch der extreme Beleuchtungs-Bug, der auf Fort Lyndon regelmäßig für blendend weiße Bildschirme sorgte, ist uns in keiner einzigen Runde mehr begegnet.
Spürbarer Controller-Nerf
Da DICE am Controller Support gearbeitet hat, mussten wir Maus und Tastatur mal bei Seite stellen. Als wir dann zum Gamepad gegriffen haben, wurde sofort eine der umstrittensten Änderungen des Updates spürbar. Die passive Rückstoßkompensation wurde von 11 Prozent auf 5 Prozent halbiert. Das Gunplay fühlt sich dadurch deutlich schwerfälliger an und verlangt spürbar mehr Abzugskontrolle. Man muss aktiv mit dem Stick gegensteuern, was die Skill-Lücke auf den Konsolen definitiv vergrößert. Das bestätigt zumindest uns als PC-Spieler, die mit Maus und Tastatur vor allem in REDSEC gegen Konsolen Spieler einfach keine Chance haben konnten.
Überarbeitete Fahrzeug-Balance: Die Infanterie atmet auf
Ein absolutes Highlight unserer ersten Spielesession war die neue Dynamik zwischen Boden- und Lufteinheiten.
Flugzeuge sind nicht länger die unantastbaren Herrscher des Himmels. Da der Flächenschaden der 70mm-FFAR-Raketen um 30 Prozent reduziert wurde, bleiben uns die nervigen One-Hit-Kills aus dem Nichts nun weitestgehend erspart. Auch der Bomben-Spam hat abgenommen, da die Piloten nun 38 statt 28 Sekunden auf den Raketen-Reload warten müssen. Das benötigt dann meist einen weiteren Anflug. Gleichzeitig fühlen sich die mobilen AA-Flugabwehr Panzer endlich wieder nützlich an. Auf mittlere und lange Distanz haben wir aggressive Piloten in unseren Matches, vor allem auf der neuen Karte Area 51, konsequent in die Schranken gewiesen.
Aber auch in der Kategorie Land zu Land hat sich etwas getan. Die überarbeitet Schaden an Fahrzeugen durch Raketen der Infanterie ist spürbar verbessert wurden und der Belohnungsinstinktin uns hat immer wieder gerne Fahrzeuge ausgeschaltet.
Karten, Modi und das neue REDSEC-Meta
Während die technischen Fixes erstmal auf ganzer Linie überzeugen, hinterlassen die neuen Inhalte nach 10 Stunden ein eher gemischtes Bild.
Die neuen Karten sind optisch ein Hingucker, spielerisch aber nicht unsere Favoriten. Der Vegas Strip hat sich schnell als absolute “Vertical Hell” entpuppt. Die extreme Vertikalität führt auf diese Karte dazu, dass man gefühlt aus jedem Fenster und von jedem Dach beschossen wird, während es am Boden einfach zu wenig Deckung vor Angriffen aus der Höhe gibt. Das ist extrem stressig. Ist man aber einmal in einem der Häuser, kommt schönes Close Quaters Combat zustande. Area 51 wirkt optisch interessant, ist aber für unseren Geschmack zu kompakt und völlig überladen mit Fahrzeugen, die sich auf engstem Raum auf den Füßen stehen. Die Sektoren hätten gerne etwas auseinandergezogen sein können und der Untergrund mehr Wege bieten können. Außerdem haben wir bisher keine Aliens finden können 🙂
REDSEC und Rapid Royale
Im Modus REDSEC mussten wir unsere Loadouts umstellen, da die Dauerbrenner SCW-10, KTS und SVD wie angekündigt spürbar schwächer geworden sind. Dafür macht das neue Scharfschützengewehr enormen Spaß, wenn man die Sweetspot-Reichweite verinnerlicht hat. Auch die entfernten Klassen-Gadgets (kein Hazmat mehr für den Invasor, kein Drohnen-Operator in der Aufklärung) machen das Teamplay etwas berechenbarer. Eine echte Überraschung war für uns zudem Rapid Royale: Der Solo-Modus spielt sich gut und wir haben sicherlich nicht die letzte Runde Rapid Royale gespielt.
Frustrierende Bugs und kuriose KI-Fails
Kein Update ohne neue Fehler, das bewahrheitet sich leider auch in Season 5. In mehreren hitzigen Gefechten wurden auch wir Opfer eines bizarren Granaten-Bugs. Geworfene Granaten flogen plötzlich im Kreis und kehrten wie ein Boomerang zu uns zurück. Auf X kursieren bereits Clips dazu.
Für Kopfschütteln sorgen derweil auch wieder zwei neue Kosmetik-Skins, die in der Community erneut KI-Gerüchte anheizen. Ein Skin weist fehlende Buchstaben auf, was ein typischer Fehler bei KI-generierten Inhalten sein kann und ein anderer Charakter-Skin trägt völlig absurd gleich fünf Handfeuerwaffen am Körper. Ob hier wirklich ungeprüfte KI am Werk war oder die menschliche Qualitätskontrolle geschlafen hat, war bei uns nur kurz Gesprächsthema. Dabei rausgekommen ist vor allem eins. Ob KI genutzt wird noch nicht ist erstmal egal, sofern der Content stimmt. Legt man das Versprechen, auf KI in Gänze zu verzichten, welches EA, DICE & den Battlefield Studios der Community gegeben haben, in die Waagschale, so kommt man leider doch wieder in leicht negative Vibes.


Unser Fazit nach 10 Stunden Spielzeit in Season 5
Nach unserem ausgiebigen Playtest hinterlässt das Update zur fünften Saison einen überwiegend starken, wenn auch nicht fehlerfreien Eindruck. Die Entwickler haben endlich den Kern des Spiels in den Fokus gerückt. Dass wir uns im Gefecht wieder auf unsere Ohren verlassen können und nicht mehr ununterbrochen von Jets ins virtuelle Jenseits befördert werden, hebt den Spielspaß enorm an. Das Gameplay fühlt sich fairer, taktischer und belohnender an, besonders für Spieler, die den Controller-Nerf meistern.
Auf der anderen Seite stehen die eher durchschnittlichen neuen Karten. Weder Vegas Strip noch Area 51 werden zu unseren absoluten Lieblings-Maps aufsteigen, da sie spielerisch zu überladen wirken. Hinzu kommen die völlig unnötigen Patzer bei der Qualitätskontrolle. Ein tödlicher Granaten-Bug und schlampig designte Skins, die KI-Diskussionen entfachen, werfen einen kleinen Schatten auf einen ansonsten hervorragenden eher besseren Patch.
Zusammenfassend lässt sich sagen. Battlefield 6 Season 5 liefert spielerisch genau das notwendige Polishing, das wir seit Monaten fordern. Außerdem kommen mit Platoons und dem Server Browser wichtige Featuers in Season 5 auf uns zu. Wenn die Entwickler jetzt noch zügig Hotfixes für die fliegenden Boomerang-Granaten, Probleme bei der MK24 und anderen Kleinigkeiten nachliefern, steht uns eine der besten Seasons seit Release bevor.
Erlebe Battlefield 6 jetzt auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series!
Sichere dir jetzt dein Exemplar zu unschlagbaren Preisen bei instant-gaming.com und erweitere deine Spielesammlung mit vielen weiteren Top-Games. Nutze die Chance, Battlefield 6 und mehr zu sensationellen Angeboten zu ergattern, ohne dein Budget zu belasten! Alternativ kannst du Battlefield 6 auch bequem online bei Amazon.de oder in anderen Stores vorbestellen und sofort loslegen. Bereit für den Kampf? Dein Battlefield wartet!




Startseite | Foren | Battlefield 6 Season 5 im Hands-on: Unser Fazit nach 10 Stunden Spielzeit
Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.